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Sys20 Coco von burgbad: Die Kraft der Ruhe

Nicht im „kleinen Schwarzen“, sondern im schlichten, matt-grauen Outfit gelang es der neuen Kollektion des Badmöbel-Spezialisten burgbad, die Fachjury eines der renommiertesten Design-Wettbewerbe zu überzeugen. Sie erklärte Coco in der Kategorie Bath and Wellness zu einem der Gewinner des German Design Award 2017.

Coco ist geradlinig, schlicht, geometrisch – und dennoch voller Anmut. Obwohl die neue Badmöbel-Kollektion von burgbad mit grafischer, fast schon minimalistischer Klarheit gestaltet ist, wirkt sie überraschend feminin: schlank, grazil, stilbewusst und gleichzeitig unaufdringlich. Die in Zusammenarbeit mit dem spanischen Designstudio Lievore Altherr entwickelte Serie scheint wie geschaffen für ein anspruchsvolles, urbanes Interior Design, in dem das Bad zu einem modernen Salon wird, zu einem Rückzugsraum für die ruhigen Stunden am Morgen und am Ende des Tages.

In erster Linie definiert sich Coco durch das außergewöhnliche Design aus der Feder von Jeannette Altherr. Die zierliche Basis, die schlanken, ausgewogenen Proportionen und die homogene Einheit von dünner Mineralguss-Waschtischplatte und Waschtischunterschrank betonen den Möbelcharakter der Kollektion, die neben der Waschtisch-Kombination noch einen Hochschrank, Leuchtspiegel und Spiegelschränke sowie eine Ablagebank und eine Handtuchleiter umfasst. Coco beschränkt sich auf das Wesentliche – sowohl formal als auch funktional.

Im Waschtisch finden sich alle Gestaltungselemente versammelt: eine klar umrissene, kreisrunde Beckenmulde in einem langgezogenen Rechteck aus Mineralguss, ein luftiges, ganz klassisch aus Metall konstruiertes Gestell sowie die in der Holzmaserung variierenden, grifflosen Fronten. Das Rund von Spiegel und Kumme bildet als feminines Element ein Gegengewicht zu den rahmenden Kuben. Coco spielt souverän mit geometrischen Formen und grafischen Linien, mit rund und eckig, vertikal und horizontal, mit Flächen und filigranen Elementen. Und über allem schwebt das Kreisrund des Spiegels.

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Waschtisch mit großzügiger Ablagefläche und spannungsvollem Layout

Der moderne Waschplatz mit seinem kleinen Becken bietet mehr Platz für Ablagefunktionen. Der konsolenartige, durch die extrem dünne Mineralgussplattenstärke von nur 6,5 mm besonders homogen wirkende Waschtisch ist in einer wandhängenden Version oder als bodenstehendes Modell mit schwarzem Metallgestell aus gerundeten, in softer Haptik gearbeiteten Proilleisten (Höhe 870 mm) erhältlich. Bei einheitlicher Tiefe von 500 mm variiert die Breite der Waschtischkonsole von einem nur 600 mm messenden Einzelwaschtisch bis zum 1500 mm breiten Doppelwaschtisch mit zwei Beckenmulden. Bei den 900 mm und 1200 mm breiten Modellen bringt die seitlich asymmetrische Platzierung der Beckenmulde im Verhältnis zu der breiten Ablagefläche zusätzliche Spannung ins Waschtisch-Layout. Auch die Fronten sind durch eine teils asymmetrische Aufteilung in zwei bis drei, durch kaum sichtbare Fugen getrennte Flächen reizvoll strukturiert.

Ein besonderer Effekt ergibt sich bei den edel wirkenden Echtholzfurnier-Oberflächen: Hier zeigen die Fronten jeweils breite und schmale Felder mit unterschiedlich verlaufender Maserung – ein Muster, das am unteren Auszug des wandhängenden Modells gegenläufig wiederholt wird. Durch dieses Spiel mit vertikal und horizontal verlaufenden Furnierrichtungen wirkt die Front rhythmisiert und aufgelockert.

Stauraumlösungen für verschiedene Bedürfnisse: offen oder geschlossen, wandhängend oder bodenstehend

Die wandhängende Version mit Raumsparsiphon ist mit zwei übereinanderliegenden Auszügen mit komfortabler TipOn-Technik mit Selbsteinzug ausgestattet. Die untere Schublade ist dabei mit 160 mm Höhe etwas flacher dimensioniert als der obere Auszug mit 240 mm Höhe. In dem Doppelwaschtisch sind vier separate, asymmetrisch verteilte Auszüge mit jeweils einer breiteren und einer schmaleren Schublade je Ebene untergebracht. Der Waschtischunterschrank mit Fußgestell hat anstelle der zweiten Schublade einen offenen, geräumigen Fachboden.

Für Stauraum sorgen die zweitürigen Hochschränke (1760 mm Höhe, 350 mm Tiefe, 350 mm Breite), die entweder mit zwei Innenschubladen oder mit außen verspiegelten Türen erhältlich sind. Vor allem aber bietet Coco ungewöhnlich viele Ablagemöglichkeiten: auf und unter dem breiten Waschtisch, in einem breiten Spiegelschrank mit offenem Regalelement sowie auf einer breiten, niedrigen Ablagebank (Höhe 340 mm, Tiefe 350 mm, Breite 700 mm). Die Bank bringt ein flexibles, wohnliches Element in die Badgestaltung und lässt sich bei Bedarf auch unter dem wandhängenden Waschtisch platzieren. Hier wartet sie auf ihre Nutzung als Ablage­gelegenheit für die frische Wäsche, das bereitgelegte Handtuch oder auch als Podest für kleine Füße und kurze Beine, mit dessen Hilfe die Kinder problemlos teilnehmen können am Ritual des Händewaschens, Zähne­putzens oder der Katzenwäsche.

Schränke mit Spiegel statt Spiegelschränke

Auch das Design der Spiegelschränke fällt bei Coco aus dem Rahmen. Je nach Breite des gewählten Korpus ist dieser nämlich nicht komplett verspiegelt, sondern als Regalelement mit offenem Fach plus Tür gestaltet. Wie bei allen Korpus-Innenseiten von Coco ist auch hier das Schrankinnere mit seiner durchgehend in der gewählten Frontfarbe lackierten beziehungsweise in Furnier gearbeiteten Oberfläche ausgesprochen edel gestaltet. Durch ihren Materialmix, ihre asymmetrische Gliederung, ihre offenen Elemente und ihr warmes Licht wirken die Spiegelschränke weit weniger hermetisch als klassische Modelle.

Dem mit Asymmetrien arbeitenden Designkonzept folgend gibt es immer nur eine Spiegeltür, die bei Breiten ab 900 mm am linken oder rechten Rand montiert ist (Breiten: 600, 900, 1200 oder 1500 mm). Nur der große, in Maß und Funktion dem Doppelwaschtisch zugeordnete Spiegelschrank besitzt zwei, durch ein offenes Regalfach getrennte Spiegeltüren. Die Spiegelschränke sind in zwei auch im Design differierende Modellvarianten mit unterschiedlich großem Stauraum erhältlich: einem niedrigeren Modell mit kreisrunder, mit Randüberstand montierter Spiegeltür (Korpushöhe 400mm, Spiegeldurchmesser 700 mm) sowie einem höheren, streng rechtwinkligen Modell (Höhe 600 mm), bei dem die quadratischen Spiegeltüren bündig mit dem Schrankkorpus abschließen. In beiden Fällen überdecken die beidseitig verspiegelten Türen eine vertikale Funktionsleiste mit Vergrößerungsspiegel und Steckdose.

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Atmosphärisches Licht: Ein Bild wie von einem Sonnenaufgang

Für das Lichtkonzept haben sich burgbad und Jeannette Altherr eine genauso einfache wie intelligente Designlösung einfallen lassen: Die oben und unten integrierten LED-Leuchten mit Lichttemperatursteuerung sind als indirekte Beleuchtung auf den Waschtisch beziehungsweise auf die Wand gerichtet; sie fungieren damit nicht nur als besonders atmosphärisch wirkende, flächige Raumbeleuchtung, sondern heben den Spiegelschrank auch plastisch hervor. Die Spiegelfläche selbst zeigt einen im Siebdruckverfahren hergestellten fließenden Verlauf, der zum Rand hin in Klarglas übergeht, sodass die Ränder der überstehenden runden Spiegeltür von dem dahinterliegenden Licht durchleuchtet werden und einen homogenen Lichteinfall zulassen.

Schon der kreisrunde Leuchtspiegel von Coco zaubert mit seiner umlaufenden, von Warm- zu Kaltweiß steuerbaren LED-Beleuchtung eine schöne Lichtstimmung ins Bad. Doch wer das Außergewöhnliche sucht und das Spiel der Kollektion zwischen Rechteck und Kreisform mag, wählt den Spiegelschrank mit runder Spiegeltür. Schon bei Tageslicht zieht er die Blicke auf sich und zentriert die Energie eines Raums auf den Waschtisch. In den dunkleren Stunden wird er erst recht zum Mittelpunkt des Ensembles und scheint, einer über dem Horizont stehenden Sonnenscheibe gleich, die Kraft der Morgendämmerung oder die Ruhe des Sonnenuntergangs ins Badezimmer zu holen.

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Handtuchleiter und Accessoires unterstreichen den wohnlichen Charakter

Komplettiert wird die Kollektion durch ein weiteres, den wohnlichen Charakter unterstreichendes Element: eine Handtuchleiter, die wie der seitlich am Waschtisch­unterschrank zu montierende Handtuchhalter aus Schwarz Seidenglanz lackiertem Metall gefertigt ist. So wie die Handtuchleiter wirken alle Komponenten von Coco, als könnte man sie beim nächsten Umzug problemlos mitnehmen. Eine von burgbad geplante Accessoire-Linie soll diese Idee konsequent zu Ende denken.

Ein Ruhepol im urbanen Umfeld

Das Besondere an Coco ist nicht nur seine außergewöhnliche Ästhetik, die weit abrückt von klassischen Badmöbeln, sondern auch seine Flexibilität und komprimierte Funktionalität. In Maßen und Kombinationsmöglichkeiten bietet sich Coco für anspruchsvolles Interior Design gerade in urbanen, häufig schmal geschnittenen Badräumen an. Hiermit lassen sich auch auf kleinem Grundriss Wellness-Konzepte umsetzen, die Regeneration in erster Linie als eine Konzentration auf das Wesentliche verstehen.

Trendstarkes Matt für Fronten und Mineralgussplatte

Die Auswahl an warmen und hochwertigen Oberflächen spielen in dieselbe Richtung. So stehen die Lackoberflächen für die Fronten – Weiß, Champagner, Sand, Schilf, Lichtgrau, Grau und Dunkelgrau – nicht nur in Hochglanz, sondern auch in Matt zur Verfügung. Selbst für die weiße Mineralgussplatte wird neben einer glänzenden auch eine samtmatte Oberfläche angeboten, die mit weicher Haptik eine besonders sinnliche Seite zeigt. Hinzu kommt eine große Auswahl an Oberflächen in umlaufend verarbeitetem Echtholzfurnier, das in den Eiche-Varianten Natur, Hellgrau, Fineline Hell, Fineline Hellgrau, Authentic oder Tabak sowie in Nussbaum Natur und Bambus Natur erhältlich ist.

Räume zum Regenerieren

Bei Coco verbinden sich skandinavische Ausgewogenheit und Sinnlichkeit – ein Markenzeichen der aus Deutschland kommenden Designerin, die 1988 zur Fortführung ihres Studiums nach Barcelona zog. Seit 1991 entwickelt Jeannette Altherr als Partnerin von Alberto Lievore und Manuel Molina Produkte unter anderem für Arper, Thonet oder Foscarini. Sie legt großen Wert auf Wärme und Wohnlichkeit ihrer Kreationen und hat die Kollektion bis ins Kleinste daraufhin durchkomponiert: Der möbelige Charakter aller Elemente, aber auch die Sorgfalt, die auf die Details und die Balance der Proportionen gelegt wurde – auf das Zusammenspiel von Becken und Spiegel, das Verhältnis von Flächen und Volumina, die beziehungsreiche Gliederung von Auszugsfronten und Regalfächern, das Zusammenspiel der Materialien – all das sorgt für Wohlbefinden und Ausgeglichenheit. Der Nutzer schöpft Kraft aus dem intuitiven Gefühl, dass hier wirklich alles stimmt. Wie beim goldenen Schnitt.


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